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Das Blühen des Lichtmeeres

Ein Projekt von Carolina Pizano Wagner und Daniel Jankowski 


1. Einführung
2. Die Arbeit von Carolina
3. Die Arbeit von Daniel
4. Künstlerische Symbiose


1. Einführung

Aus diesem Meer tönen seltsame Klänge. Flüstern und Raunen grundiert das Lachen glücklicher Wesen und zerstreut die Laute fragender Rätselhüter. Wo beginnt dieses Meer und welche Ufer berührt es? Wir sehen Blüten aus Licht. Welche Hände heben sie empor und was sagt die Dunkelheit unseres Herzens, wenn dieses Licht einfällt? Wir wollen uns treiben lassen und mit der Hingabe eines gleitenden Blattes dieses Meer erkunden und den fremdartig auftauchenden Blumengebilden Namen geben. Namen, welche auf die Geschichten deuten, die sie zu erzählen haben. Welche Ströme bildet dieses Meer? Aus wie vielen Gedanken und schaffenden Gesten kreist es um uns und trägt uns eine Weile in die ein oder andere Richtung? Die Rose trank unendliche Wellen, während die Sonne über der alten und neuen Welt aufging und den Tauchenden tief hinunter leuchtete.
    
2.  Die Arbeit von Carolina
    
Der intuitive Zugang zu Malerei und Zeichnungen ist mir besonders wichtig. Er erlaubt mir Realität und Emotionen zu erforschen. Wenn ich etwas beim Malen oder Zeichnen erfinde, entsteht es auch in meiner Realität. Meine Inspiration erwächst aus der Erkundung der Natur und kreativen Assoziationen. Ich verarbeite Erinnerungen durch Formen und setze innere Welten miteinander in Beziehung.


3. Die Arbeit von Daniel (http://www.lichtorganik.de/)

Vom sichtbar Kleinsten bis ins greifbar Größte ist die Welt durchzogen von organischen Strukturen. Wo sich die Lebensvorgänge zu Formbewegungen verdichten, beginnt der Anfang meiner künstlerischen Auseinandersetzung. Mein primäres Ziel ist es die unterschiedlichen organischen Dynamiken zu abstrahieren und möglichst plastisch herauszuarbeiten, um sie in einer individuellen Gestaltung aufeinander zu beziehen.
Das Licht unterstützt dabei das Aufzeigen organischer Komplexität und verbindet die einzelnen Objekte fließend miteinander. Das Ergebnis nenne ich „Lichtorganik“.  Welche emotionalen Zustände durch  das Einlassen und Nachvollziehen der jeweiligen Formbewegungen entstehen interessiert mich ebenso, wie das Verorten in einem Raum, in welchem das systematische Denken aufgehoben wird. Inspirative Anreize erhalte ich außerdem durch bildende Kunst oder freies Gedankenexperimentieren.
    

4. Künstlerische Symbiose
   
Neben unserem persönlichem Austausch und den gemeinsamen Entdeckungen wie Reisen, beeinflussen wir uns gegenseitig in der künstlerischen Arbeit. Wir haben verschiedene Zugänge zur bildenden Kunst, welche in der Gegenüberstellung einerseits der Malerei und Grafik und andererseits der Lichtobjekte eine Symbiose eingehen. Zwar arbeiten wir beide mit natürlichen Assoziationen,welche etwas von der Natur unabhängiges erzeugen. Farbe und Licht, organische Strukturen und Metamorphosen,  Fläche und Körper, sowie Relief und Plastizität erzeugen jedoch einen polaren Gestaltungsraum, welcher die Grundlage für die Imagination „Das Blühen des Lichtmeeres“ bildet. Die Verbindung von kolumbianischer und deutscher Gedankenwelt wollen wir durch Aphorismen untermalend unterstützen.
    
  1. Managing Director
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